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    Schönberger, Kai: Künstliche Felspartien in der Gartenkunst des 19. Jahrhunderts : Der Kurpark in Wiesbaden / Kai Schönberger

Mit einem Geleitwort von Michael Rohde - Taunusstein : Driesen 2. Aufl. 2009 (Driesen Kunstgeschichte). - 175 S. ; 19 cm. Zugl.: Hannover, Universität., Diplomarbeit, 2003, ISBN 978-3-86866-012-8 Softcover, zahlreiche, teilweise farbige Abbildungen, 31,00 Euro
Künstlichen Felspartien ist in der Gartenkunst des 19. Jahrhunderts eine große Bedeutung als gestalterisches und funktionales Element beizumessen. Der Begriff "künstlich" ist dabei in seiner gesamten Bandbreite von "synthetisch" bis "artifiziell" anzutreffen. Dennoch hat diese Thematik in der wissenschaftlichen Literatur zur Gartenkunst bisher nur einen geringen Stellenwert eingenommen.
Kai Schönberger stellt den Wiesbadener Kurpark in seinen kunstgeschichtlichen Kontext und beleuchtet die Stellung, die dabei das Motiv der künstlichen Felspartien in der Geschichte der Gartenkunst einnimmt, ihre Bedeutung für die Kompositionsgesetze des Landschaftsgartens sowie die Interdependenz zwischen der Landschaftsmalerei einerseits und der Verwendung künstlicher Felspartien in der Gartenkunst andererseits. Der Autor analysiert die Entstehungsgeschichte des Wiesbadener Kurparks anhand entlegener Primärquellen und unterbreitet einen denkmalpflegerischen Lösungsentwurf für die langfristige Sanierung der noch vorhandenen Reste künstlicher Felspartien des Wiesbadener Kurparks.
Der Autor: Jahrgang 1969; Abitur; Ausbildung zum Blumen- und Zierpflanzengärtner in der Karlsaue, Kassel; Zivildienst; Auslandsaufenthalte, u. a. in Japan und Neuseeland (Weiterbildung in verschiedenen Fachsparten des Gartenbaus); Studium der Landschafts- und Freiraumplanung an der Universität Hannover; Mitarbeit an den Landesgartenschauen Hanau (2002) und Bad Wildungen (2006); parallel hierzu Ausstellungskonzepte und -planungen

Vorwort
Die hier vorgelegte Diplomarbeit untersucht die Entwicklung und die Bedeutung, die künstliche Felspartien als gestalterisches und funktionales Element in der Gartenkunst des 19. Jahrhunderts einnehmen. Die Vielschichtigkeit der Verwendungsformen in Parkanlagen und Gärten, ästhetische Aspekte sowie die technischen Anforderungen, die sich aus den entsprechenden Anlagetypen ergeben, sollen im Rahmen dieser Arbeit erörtert werden.
Darstellungen über die Verwendung bzw. die Herstellung künstlicher Felspartien finden sich bislang nur zu ausgewählten Beispielen einzelner Parkanlagen oder als Beschreibungen bestimmter Anlagetypen. Untersuchungen, die diesen Komplex als Komponente der Geschichte der Gartenkunst behandeln, stehen bisher aus. Daher wird eine exemplarische Erarbeitung vorgenommen, wobei das Hauptgewicht dieser Arbeit auf der Untersuchung der Felspartien im Wiesbadener Kurpark liegt.
Die Anregung, mich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit diesem Motiv auseinanderzusetzen, kam vom Landesamt für Denkmalpflege in Hessen. Anlass ist der schlechte Zustand der heute noch vorhandenen künstlichen Felspartien auf der Insel im Weiher des Wiesbadener Kurparks. Durch mangelnde Pflege ist es zu einem zu dichten Baumbestand gekommen, und es stellt sich inzwischen die Frage, mit welchen Maßnahmen diese Bereiche heutzutage instandgesetzt und -gehalten werden können und welche Probleme hinsichtlich Gartendenkmalpflege einerseits und Technik andererseits zu lösen sind.
Die Arbeit gliedert sich in zwei große Abschnitte. Im ersten Abschnitt steht zunächst die Betrachtung künstlicher Felspartien in Zusammenhang mit der Gartenkunst. Dabei sollen die Stellung, die dieses Motiv in der Geschichte der Gartenkunst einnimmt, und die Bedeutung für die Kompositionsgesetze des Landschaftsgartens beleuchtet werden. Weil die Landschaftsmalerei denselben Gegenstand wie der Landschaftsgarten zum Thema hat und so auch einen gewissen Anteil an dessen Entstehungsgeschichte besitzt, soll ferner untersucht werden, welchen Einfluss die Landschaftsmalerei auf die Verwendung künstlicher Felspartien in der Gartenkunst hatte (siehe Kapitel ).
Da die Entwicklung künstlicher Felspartien in der Gartenkunst sehr komplex ist, wird in Kapitel  ein typologischer Überblick über die unterschiedlichen Verwendungsformen gegeben. In Kapitel  folgt eine systematische Auswertung der Aussagen von Gartentheoretikern, Gartenkünstlern und Gartenarchitekten zum Thema Felsenanlagen, um die Frage zu klären, nach welchen gestalterischen und technischen Gesichtspunkten solche Anlagen gebaut wurden, und um die Kriterien, die für die Auswahl als "Gegenstand" des Gartens Bedeutung besaßen, herauszuarbeiten. Diese Analyse umfasst den Zeitraum zwischen dem Ende des 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. In diesem Kontext werden zusätzlich Analogbeispiele in Grünanlagen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herangezogen, da die Recherche gezeigt hat, dass Materialien, insbesondere zu technischen Fragen, nur sehr mühsam zu beschaffen sind.
Im zweiten Abschnitt werden die entsprechenden Motive im Wiesbadener Kurpark seit seiner Entstehung (1810) bis zur letzten Umgestaltung (1907) untersucht. Das letzte Kapitel erörtert die notwendigen Maßnahmen, um die Felspartien in Wiesbaden langfristig sichern und erhalten zu können.
Die Arbeit basiert auf einer Auswertung und Zusammenfassung aller vorhandenen und auffindbaren Archivalien - u.a. Akten, Pläne, Fotografien sowie Sekundärliteratur. Dabei hat die Auswertung von gärtnerischer Fachliteratur zum Ziel, die relativ selten und meist fragmentarisch behandelte Entwicklung und Wertung künstlicher Felspartien in der Gartenkunst aufzuarbeiten und so eine hinreichende Begründung für die vorgeschlagenen Maßnahmen im Wiesbadener Kurpark zu liefern. Ergänzend wurde auch eine kulturwissenschaftliche Quellenanalyse vorgenommen. Die Quellen werden in ihrem historischen Kontext auf ihre Bedeutung für die Gartenkunst sowie für die Kurkultur untersucht. Bei der Analyse geht es darum, die Vorstellungen über die Gesellschaft im 19. Jahrhundert und den von ihr geprägten Gartenraum im 19. Jahrhundert herauszuarbeiten.
Die Anfertigung dieser Arbeit erfolgte unter historiographischen Gesichtspunkten. In den Zitaten wurde die originale Interpunktion und Orthographie beibehalten. 
Bad Wildungen, im November 2003
Kai Schönberger


Danksagung

Mein Dank gilt allen Personen, die zum Zustandekommen dieser Arbeit beigetragen haben:
Den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, besonders Frau Dr. Sigrid Russ für die Anregung zu diesem Thema und die hilfreiche Unterstützung sowie Herrn Dr. Gerd Weiß (Wiesbaden);
Frau Geist, Herrn Dr. Weichel sowie Herrn Klaiber vom Stadtarchiv Wiesbaden für die Erlaubnis, relevante Pläne fotografieren zu dürfen; Herrn Dr. Kleineberg von der Sammlung Nassauischer Altertümer (Museum Wiesbaden) und Herrn Dr. Heinemann vom Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Mein besonderer Dank gilt auch Frau Dipl.-Ing. Barbara Vogt (Hannover), die durch das Bereitstellen des von ihr verfassten Parkpflegewerkes zum Kurpark Wiesbaden1 und sämtlicher verfügbaren Unterlagen diese Arbeit erheblich erleichtert hat und auch sonst geduldig Rede und Antwort stand. Herrn Dr. Clemens Alexander Wimmer (Potsdam), der mir wertvolle Literaturhinweise gab; Roswitha und Silvio Veronesi (Wädenswil, Schweiz), die mir halfen, Artikel aus der schweizer Fachpresse zu besorgen; Herrn Dr. Auras vom Institut für Steinkonservierung (Mainz), dem ich die Angaben über das verwendete Material im Wiesbadener Kurpark zu verdanken habe. Besonders danken möchte ich auch meinen Betreuern, Herrn Dr. Michael Rohde und Herrn Prof. Gilbert Lösken, die nicht nur zur Formulierung des Themas beigetragen, sondern auch wichtige Impulse für diese Arbeit gegeben haben, und deren Kritik stets konstruktiv war.
Frau Wechtler danke ich dafür, dass sie mit großer Genauigkeit und Einfühlungsvermögen den gesamten Text Korrektur gelesen hat.
Schließlich möchte ich auch meiner Familie und allen Freunden danken, die diese Arbeit mit Interesse verfolgt haben, mich in Archive und auf Exkursionen durch Parks begleitet haben, die Texte in unterschiedlicher Fassung gelesen haben und durch Hinweise und Ideen sowie Kopien von Zeitungsartikeln manch wichtigen Denkanstoß gaben; besonders Markus Exner, der mich darüber hinaus während meiner Recherchen in Wiesbaden bei sich in Frankfurt aufnahm und mir sein Auto zur Verfügung stellte.
Bad Wildungen, im November 2003
Kai Schönberger

Aus dem Inhalt

Geleitwort
Vorwort
Danksagung
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Quellenlage
1.1 Akten
1.2 Pläne
1.3 Fotografien und andere Bildquellen
1.4 Sekundärquellen
2 Künstliche Felspartien
3 Die Landschaftsdarstellung und ihre Auswirkung auf die Entwicklung von Felspartien in der Gartenkunst
4 Verwendungsformen künstlicher Felspartien in der Gartenkunst
4.1 Geschichtlicher Überblick
4.1.1 Der sentimentale Landschaftsgarten
4.1.2 Der klassische Landschaftsgarten
4.1.3 Der gemischte Stil
4.1.4 Reformbewegung - Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts
4.2 Die Bedeutung von Felspartien bei der Entwicklung der Ruinenlandschaft im Landschaftsgarten
4.3 Grottenbauten
4.3.1 Ein Sommerhäuschen für wilde Szenerien
4.4 Die Entwicklung von Alpenpflanzengärten
4.5 Die Verwendung von Felspartien in Verbindung mit Wasser
4.5.1 Das Bassin
4.5.2 Der Architekturbrunnen
4.5.3 Der Monumentalbrunnen
4.5.4 Der szenische Brunnen
4.5.5 Die Kaskade
4.5.6 Die Verwendung von Felspartien bei Wasserelementen im Landschaftsgarten
4.6 Einschätzende Zusammenfassung
5 Felsen - Eine Auswertung der gärtnerischen Fachliteratur zwischen dem Ende des 18. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts
5.1 Gartentheorie
5.2 Gartentheoretiker, Gartenkünstler und Gartenarchitekten
5.3 Auswertung der Gartentheorien
5.3.1 Die ästhetische Funktion von Felspartien
5.3.2 Altenstein bei Bad Lubenstein
5.3.3 Der Steinhöfer Wasserfall
5.3.4 Der Neue Wasserfall
5.3.5 Der Palmengarten in Frankfurt a.M
5.3.6 Viktoria-Park, Berlin
5.3.6.1 Befestigung der steilen Abhänge:
5.3.6.2 Wasserrinnen in den Hängen:
5.3.7 Die neue Parkanlage im Nerotal, Wiesbaden
5.4 Zum Steinmaterial
5.5 Zum Einbau des Steinmaterials
5.6 Zur Verwendung von Zement
5.7 Zur Bepflanzung
5.7.1 Die Verwendung der Alpenpflanzen
6 Der Kurpark Wiesbaden
6.1 Nassauische Kurpolitik 1803-1866
6.2 Entwicklung des Wiesbadener Kurparks
6.3 Die Umgestaltung durch Sebastian Rinz 1837/38
6.3.1 Umgestaltung durch Thelemann
6.3.2 Erhaltung und Veränderungen in den Jahren 1866-1906
6.3.3 Umgestaltung durch Zeininger im Zusammenhang mit dem Kurhausneubau 1906/07
7 Beschreibung der künstlichen Felspartien nach der Umgestaltung durch Zeininger
7.1 Die Steinschüttung am Maurischen Pavillon
7.2 Die Schwanengrotte
7.3 Das Inselufer
8 Rechtliche Gegebenheiten
8.1 Eigentumsverhältnisse
8.2 Denkmalschutz
9 Schäden und deren Ursachen
9.1 Schadensklassifizierung
9.2 Schadensbilder
9.3 Schadeinflüsse
10 Bestand der künstlichen Felspartien heute
10.1 Die Bruchsteinmauer
10.2 Die Steinschüttung am Maurischen Pavillon
10.3 Die Schwanengrotte
10.4 Das Inselufer
11 Maßnahmen
11.1 Konservierung
11.2 Restaurierung
11.3 Sanierung
11.4 Rekonstruktion
12 Natursteinmauern
12.1 Die Konzertterrasse
12.2 Die Bruchsteinmauer
13 Felspartien
13.1 Die Steinschüttung am Südufer des Weihers
13.2 Die kleine Felsengruppe
13.3 Das Inselufer 14 Schlussbetrachtung 15 Quellen- und Literaturverzeichnis
15.1 Archivalien
15.1.1 Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
15.1.2 Stadtarchiv Wiesbaden
15.2 Literaturverzeichnis
15.3 Rechtsvorschriften, Normen und Richtlinen
15.4 Abkürzungen und Bezugsquellen
15.5 Verwendete Pläne und Karten
15.6 Mündliche Auskünfte
Personenregister*
Quellen- und Literaturverzeichnis
Archivalien
Im folgenden sind die benutzten Archive aufgeführt und die wichtigsten Findbuchnummern bzw. Plansignaturen angegeben.
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Abt. 137, Herrschaft Wiesbaden
- Nr.79  Wiesbaden, Acta Cameralie. "Die Anlagen und Unterhaltung des Promenaden- oder sogenannten Herrengartens betr.: 1776 - 1829"
Abt. 246, Akten des Amtes Wiesbaden 1816 - 1885
• Nr 1121,  "1. die neuen Anlagen vor und hinter dem Curhause, 2. die Anlagen des Weihers, ...", 1808-15
• Nr. 1122,  "1. die neuen Anlagen vor und hinter dem Curhause, 2. die Anlagen des Weihers, ...", 1809-13
• Nr. 1130,  "die Curanlagen" 1808-29
• Nr. 1179,  "Rechnungsbücher der Kurhausverwaltung" 1841-1847
• Nr. 1180,  "Rechnungsbücher der Kurhausverwaltung" 1848 - 1854
• Nr. 1181,  "Rechnung der Curhaus-Aktiencasse pro 1856"
• Nr. 1182,  "Einnahmen und Ausgaben 1862-1868"
Abt. 210, Ministerial-Akten zur General-Domänen-Direction
- Nr. 12205, "Die Anstellung des Curhaus-Gärtners Weber zu Wiesbaden betr.", 1836-1857
- Nr. 6098, "Die Anlagen um das Curgesellschafts-Gebäude bey Wiesbaden betr.", 1822-1867
- Nr. 6100, "Die Verbindung des Curhauses mit den beiden Colonnaden ... betr.", 1845 - 1866
Abt. 211, Ministerial- Akten zur General-Domänen-Direction
• Nr. 8132, "Das Wochenblatt und die Kurliste zu Wiesbaden" 1866-67
Abt. 212, Nassauisches Finanzkollegium
• Nr. 10977, Bd.III, "Kurhaus-Anlagen", 1833-1842
• Nr. 10978, Die Akte enthält mehrere Schreiben und Pflanzlisten von Rinz
Abt. 405 Königliche Regierung zu Wiesbaden Abt. Domänung
• Nr. 21903 "Rechnungen über die Einnahmen und Ausgaben der Wiesbadener Kurhaus-Aktienkasse" 1868-73
- Nr. 23351 "Spezial Akte betr. Die Kuranlagen zu Wiesbaden" 1868-72
Abt. 3011/I Allgemeine Karten
3669 H Grundriß des Kurhauses zu Wiesbaden und seiner Umgebung 1812 Aufnahme und farbige Zeichnung von Christian Zais, dabei 3 Entwürfe bzw. Vorarbeiten von Zais (?) zum Kurhaus.
3379 H Der Kursaal zu Wiesbaden und seine Anlagen 1830 Farbige Zeichnung des Forstkandidaten G. Nathan.
1652 H Plan der Kurhausanlagen zu Wiesbaden bis zur Dietenmühle 1846. Aufnahme und farbige Zeichnung des Geometers W. Balzer (mit einem berichtigenden Nachtrag von 1847).
7 V Plan des Kurhausweihers und der angenzenden Anlagen zu Wiesbaden, [um 1862] Unbetitelte farbige Zeichnung von L. Kolb.
448 V Karte der Kuranlagen zu Wiesbaden hinter dem Kurhause 1865. Farbige Zeichnung des herzogl. Gartendirector Thelemann zu Biebrich.
292 V Karte vom Kurhaus und den dazugehörigen Anlagen zu Wiesbaden (mit den Gebäuden an der Paulinen- und der Parkstraße). 1868 Zum Zwecke der Consolidation vermessen von Bezirksgeometer Baldus.
1110 V Riß der Anlage des Kurhausweihers zu Wiesbaden, 19, Jhdt. Unbetitelte farbige Zeichnung.
Stadtarchiv Wiesbaden
Verwaltungsakten der Stadt Wiesbaden
• WI/2/1335, "Unterhaltung der Curanlagen...", 1880.1893
• WI/2/1364, "Wettbewerb Kuranlagen", 1906
• WI/2/1951, "Neuanlagen der Kuranlage", 1904-1906
• WI/2/1914, "Unterhaltung des Kursaals und dessen Anlagen", (Rechnungsbücher 1846-58, 1872-75)
• WI/2/1923, "Unterhaltung des Kursaals und dessen Anlagen", (Rechnungsbücher 1875-79)
• WI/2/1784, "Erwerb der Kurgebäude durch die Stadtverwaltung. Kurhaus, Kuranlagen, Promenadenwege, Blumenwiese, u.a." 1868-1881
• WI/2/1785,  "Kaufvertrag" 1873
• WI/2/1696, "Feuerwerk und bengalische Beleuchtung", 1872-1896
• WI/2/1367, "Weiher, Bach und Reservoir in den Kuranlagen" 1873-1906
• WI/2/933, "Bauakten einzelner Gebäude (Bauaufsicht): Kurhaus", Band 1. 1882-1904
• WI/2/934, "Bauakten einzelner Gebäude (Bauaufsicht): Kurhaus", Band 2. 1905-1907
• WI/2/935, "Bauakten einzelner Gebäude (Bauaufsicht): Kurhaus", Band 3. 1906-1924
• WI/2/935, "Bauakten einzelner Gebäude (Bauaufsicht): Kurhaus", Band 4. 1925-1940
• WI/2/937 "Bauakten einzelner Gebäude (Bauaufsicht): Kurhaus", Kartenband
• WI/2/938, "Bauakten einzelner Gebäude (Bauaufsicht): Kurhaus", 1906-1910
Literaturverzeichnis
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Bitz, Matthias 1986: Die "Place Guttenberg" in Mainz und das "neue Gesellschaftshaus" in Wiesbaden. In: Nassauische Annalen. S. 135-149.
Blecken, Frank 1993: Historische Parks in Frankfurt am Main. In: Tom Koenigs (Hrsg.); Stadt-Parks. Frankfurt a.M.; S. 80 - 117.
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Cowell, Frank Richard 1979: Gartenkunst. Von der Antike bis zur Gegenwart. Stuttgart.
Döringer, K. 1921: Der kleine Heimatforscher in der Stadt Wiesbaden. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Wiesbaden.
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Faber, Rolf 1982: Goethe als Kurgast in Wiesbaden. In: Wiesbadener Leben, 31. Jg., im März 1982.
Falke, Jakob von 1884: Der Garten. Seine Kunst und Kunstgeschichte. Berlin und Stuttgart.
Farrer, Reginald 1907: My Rock Garden. London.
Fenneberg, Fenner von 1831: Was thut dem Curgaste zu wissen und zu befolgen Noth? Ein paar Worte zur Eröffnung der Curzeit an der Heilquellen des Herzogtums Nassau in dem Jahre 1831. Langenschwalbach.
Foerster, Karl 1917: Vom Steingarten in der Weltgeschichte und im Organismus naturhafter und architektonischer Gartengestaltung. In: Der Steingarten der sieben Jahreszeiten: naturhaft oder architektonisch gestaltet. Arbeits- und Anschauungsbuch für Anfänger und Kenner. 10. Auflage. Stuttgart.
Fuhs, Burkhard 1992: Mondäne Orte einer vornehmen Gesellschaft. Kultur und Geschichte der Kurstädte 1700 - 1900. Hildesheim. (Diese Arbeit ist unter dem Titel "Kurstadt und Natur" vom Fachbereich 03 der Philipps-Universität Marburg als Dissertation angenommen worden).
Gebessler, A. / Eberl, W. (Hrsg.) 1980: Schutz und pflege von Baudenkmälern in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Handbuch. Köln, Stuttgart, Berlin, Mainz.
Geschwind, Rudolf 1880: Die Felsen in Gärten und Parkanlagen. Stuttgart.
Geschwind, Rudolf 1882: Farnwand und Farnsäule. In: Garten- & Blumenfreund. Cassel. 1882, S. 102-104.
Gienapp; Emil 1905: Die Landschaftsgärtnerei einst und jetzt. In: Wochenbeilage zum Berliner Tageblatt "Haus Hof Garten" Mitteilungen über Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft 27. Jg., Nr.9 vom 04. März (keine Seitenangabe).
Goebel, Victor, 1906: Erläuterungsbericht zu dem Entwurf mit dem Kennwort: ›Tipp-Topp‹. In: Möller\'s Deutsche Gärtner-Zeitung, Jg 21, (1906) S. 76 - 77.
Goethe, Johann Wolfgang von: Die Wahlverwandschaften. In: Goethe. Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band VI. 16. durchgesehene Auflage 1966. München. Ab S. 242.
Goethe, Johann Wolfgang von: Italienische Reise. Palermo, Sonnabend, den 7. April 1787. In: Goethe. Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band XI. 16. durchgesehene Auflage 1966. München. S. 240 f.
Goethe, Johann Wolfgang von: Wilhelm Meisters Wanderjahr. In: Goethe. Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band VIII. 16. durchgesehene Auflage 1966. München. Erstes Buch, viertes Kapitel, S. 45 f.
Goethe, Johann Wolfgang von 1777: "Die geflickte Braut". Leipzig 1986.
Gothein, Marie Luise 1914: Geschichte der Gartenkunst. Jena. 2 Bände. 2. Auflage 1926.
Griesbach, August 1910: Der Garten: Eine Geschichte seiner künstlerischen Gestaltung. Leipzig.
Grohmann, J.G. 1796-1806: Ideenmagazin für Liebhaber von Gärten, englischen Anlagen und Besitzer von Landgütern. 60 Hefte in fünf Bänden. Band I ff. Leipzig.
Gröning, Gert und Wolschke-Buhlman, Joachim 1997: Grüne Biographien. Biographisches Handbuch zur Landschaftsarchitektur des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Hannover.
Günther, Harri (Hrsg.) 1993: Gärten der Goethe - Zeit. Leipzig.
Hallbaum, Franz 1927: Der Landschaftsgarten. Sein Entstehen und seine Einführung in Deutschland durch Friedrich Ludwig von Sckell 1750-1823. München.
Hampel, Carl 1902: Die Deutsche Gartenkunst. Ihre Entstehung und Einrichtung mit besonderer Berücksichtigung der Ausführungsarbeiten und einer Geschichte der Gärten bei den verschiedenen Völkern. Leipzig.
Hansmann, Wilfried 1983: Gartenkunst der Renaissance und des Barock. Köln.
Harten, Elke; Harten, Hans Christian 1989: Die Versöhnung mit der Natur. Gärten, Freiheitsbäume, republikanische Wälder, heilige Berge und Tugendparks in der Französischen Revolution. Hamburg.
Hartmann, Günter 1981: Die Ruine im Landschaftsgarten. Ihre Bedeutung für den frühen Historismus und die Landschaftsmalerei der Romantik. Worms.
Hennebo, Dieter; Hoffmann, Alfred 1965: Geschichte der deutschen Gartenkunst. Band II, der architektonische Garten. Renaissance und Barock. Hamburg.
Hennebo, Dieter (Hrsg.) 1985: Gartendenkmalpflege. Grundlagen der Erhaltung historischer Gärten und Grünanlagen. Stuttgart.
Hennebo, Dieter 1957: Die Gartenkunst in der ästhetischen Wertung des 19. Jahrhunderts. In: Das Gartenamt 6, H. 9, S. 173-175.
Hennebo, Dieter 1970: Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. In: Hundert Jahre Gartenbauverwaltung Berlin. Ein Beitrag zur Geschichte des Stadtgrüns im Industriezeitalter. Berlin und Hannover.
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Henning, R.1912: Die Entwicklung des Naturgefühls. Leipzig.
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Hey\'l, Ferdinand [um 1877]: Wiesbaden und seine Umgebung. Ein zuverlässiger Führer durch die Curstadt und ihre Umgebung. 9. Auflage. Wiesbaden o.J.
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Hoffmann, Alfred 1963: Der Landschaftsgarten. (Geschichte der deutschen Gartenkunst 3 Bde.) Band III. Hamburg.
Hoffmann, Alfred 1963: Der Landschaftsgarten. In: Dieter Hennebo / Alfred Hoffmann 1962-65. Geschichte der deutschen Gartenkunst. Hamburg.
Hönes, Ernst-Reiner 1985: Die gesetzlichen Grundlagen und Möglichkeiten der Gartendenkmalpflege. In: Gartendenkmalpflege. Grundlagen der Erhaltung historischer Gärten und Grünanlagen. (Hrsg.) Dieter Hennebo. Stuttgart. S. 81 - 104.
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Jäger, Hermann 1888: Gartenkunst und Gärten sonst und jetzt. Handbuch für Gärtner, Architekten und Liebhaber. Berlin.
Jesberg, Paulgerd 1983: Klassizismus in Wiesbaden. Von der Macht des genius loci oder zum Bau von Kurhaus, Museum und Sektkellerei Henkel & Co. In: Baukultur. Zeitschrift des Deutschen Architekten- und Ingenieurverbandes - DAI - und der Architekten- und Ingenieurvereine - AVI - .2, 1983. Wiesbaden.
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Keller, Herbert 1994: Kleine Geschichte der Gartenkunst; 2. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin.
Kempen, Wilhelm van 1923: Das Verhältnis von Klassizismus und Romantik in der Architektur und Gartenkunst um 1800. In: Die Gartenkunst 1923, S. 84 ff.
Koebner, Thomas 1978: Der Garten als literarisches Motiv: Ausblick auf die Jahrhundertwende [19./20.Jh.]. In: Park und garten im 18. Jahrhundert. Heidelberg. S. 141-192.
Korn, Karl 1951: Wandlungen einer Stadt. In: Merian, Wiesbaden. 3.Jg., Heft 8. S. 3-11.
Krone, K. 1900/01: Naturstein und Kunstbau. Eine Studie über Architektur im Garten. In: Die Gartenwelt. Berlin. V. Jg., Nr.43, S. 509-511.
Krosigk, Klaus von 1985: Der Garten und seine künstlerische Ausstattung. In: Berlin durch die Blume. (Hrsg.) Plessen, M.-L.. Berlin 1985.
Kulphaldt, G. 1927: Die Praxis der angewandten Dendrologie in Park und Garten. Berlin.
Kurhaus 1907: Das neue Kurhaus in Wiesbaden. In: Velhagen & Klasings Monatshefte, XXI Jg., Heft 11, S. 613 f.
Kurhaus Wiesbaden [um 1968]: (Hrsg.) Kurbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden. Wiesbaden o.J.
Kur-Prospekt [um 1910]: Der neue Kur-Prospekt für Wiesbaden. (Hrsg.) Städtische Kurverwaltung. Wiesbaden o.J.
Ladendorf, Otte [um 1906]: Historisches Schlagwörterbuch. Hildesheim 1968.
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Lang, Birgit 1998: Gestaltung mit Beton in Gärten und Parks des 19. und 20. Jahrhunderts. Diplomarbeit am Institut für Grünplanung und Gartenarchitektur an der Universität Hannover.
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STLK LB 107 Standardleistngskatalog Landschaftsbau, Ausgabe 1999 (Hrsg. BMVBW)
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BTI 1.7 Bautechnische Informationen: Bauchemische u. Bauphysikalische Einflüsse, aussen, 1995 (Hrsg. DNV)
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BTI 4.1 Bautechnische Informationen: Wissenswertes über Naturstein, 1995 (Hrsg. DNV)
1 Vogt (2000): Parkpflegewerk Kurpark Wiesbaden. Im PpfW sind auch Aussagen zur "Gestaltung mit Felssteinen" (vgl. S. 110 f.) und vorgeschlagene Maßnahmen zu "Mauern und Steinsetzungen" (vgl. S. 142 f.) enthalten. Eine grundlegende Auseinandersetzung mit diesem Ausstattungselement, wie es diese Arbeit vornimmt, kann im Rahmen eines PpfW\'s nicht geleistet werden.