Luckey, Heiko: Merkmale des totalitären Unterhaltungsfilms : ein Vergleich der Filme "Čapaev" und "Die große Liebe" / Heiko Luckey
Taunusstein : Driesen, 2004 (Driesen Edition Wissenschaft). - 139 S. ; 19 cm. Zugl.: Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Magisterarbeit, 2004 ISBN 3-936328-26-9 kart., zahlreiche Abbildungen, 22,00 Euro. In den totalitären Systemen des Stalinismus und des Nationalsozialismus unterlag auch die Unterhaltungsindustrie staatlicher Kontrolle. Besonders das scheinbar unpolitische Genre des Unterhaltungsfilms wurde als Propagandawaffe genutzt. Ideologische Inhalte konnten hier, unmerklich integriert in spannende oder romantische Handlungen, massenwirksam und nahezu unbewusst übermittelt werden. Heiko Luckey präsentiert mit der vorliegenden Arbeit erstmals eine ausführliche vergleichende Darstellung des stalinistischen und nationalsozialistischen Unterhaltungsfilms. Besondere Beachtung schenkt er hierbei den beiden Erfolgsfilmen »Čapaev« (UdSSR 1934) und »Die große Liebe« (Deutschland 1942). Die ausführliche Analyse beider Filme zeigt Spezifisches hinsichtlich Entstehungsweise, Handlungs- und Formschemata sowie propagandistischer Wirkungskraft des totalitären Unterhaltungsfilms auf. Der Autor: Jahrgang 1979; Studium der Geschichtswissenschaft, Philosophie und neueren deutschen Literatur in Bonn und Toronto; Magister Artium; arbeitet zurzeit an seiner Dissertation im Bereich der Totalitarismusforschung. Vorwort Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen einer im Mai 2004 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn abgelegten Magisterprüfung. Für ihr gelungenes Zustandekommen sind einige Menschen auf verschiedene Art und Weise mitverantwortlich. Die Veröffentlichung meiner Arbeit gibt mir die Gelegenheit, ihnen noch einmal ausdrücklich zu danken. Zuerst gilt mein Dank dem Betreuer meiner Arbeit, Herrn Prof. Dr. Klaus Hildebrand. Sein Hauptseminar zur Totalitarismustheorie gab mir wichtige Denkanstöße und animierte mich nicht unwesentlich zur Wahl meines Themas. Professor Hildebrands sofortige Bereitschaft, als Betreuer zu fungieren, sein Interesse für das Thema meiner Arbeit und sein Vertrauen in meine wissenschaftlichen Fähigkeiten waren mir eine wichtige Ermutigung und Motivation. Ebenfalls meinen Dank aussprechen möchte ich Frau Dr. Romana Bahry von der York University Toronto. Durch ihr Seminar über osteuropäischen Film wurde ich nicht nur mit den Techniken der Filmanalyse, sondern auch mit zahlreichen sowjetischen und insbesondere stalinistischen Filmen vertraut gemacht. Auch Herrn Prof. Dr. Dittmar Dahlmann vom Seminar für osteuropäische Geschichte der Uni Bonn habe ich zu danken. Sein Hauptseminar zum Thema »Russische Geschichte im Film« gab mir die Gelegenheit, die in Kanada erworbenen Kenntnisse des sowjetischen Films zu vertiefen. Schließlich möchte ich auch meinen Eltern für ihre materielle und seelische Unterstützung danken. Die unentbehrlichste Hilfe war mir allerdings Urszula Strączkowska, die mir half, sowjetische Literatur aus polnischen Bibliotheken zu beschaffen, meine häufigen Ausführungen zu Aspekten meiner Arbeit weitgehend klaglos hinnahm, mich zum Arbeiten ermutigte und – am wichtigsten – stets in guter Laune erhielt. Ihr widme ich diese Arbeit. Bonn, im Oktober 2004 Heiko Luckey Aus dem Inhalt Geleitwort Vorwort Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1.1 Zum Problem der unterhaltsamen Vermittlung totalitärer Ideen 1.2 Zum derzeitigen Forschungsstand 1.3 Zum Aufbau der Arbeit 2 Ideologie und Unterhaltung in »Èapaev« 2.1 Auf der Suche nach ideologisch wertvoller Unterhaltung: Die Entwicklung der sowjetischen Filmindustrie bis zur Mitte der dreißiger Jahre 2.2 Finanzielle Möglichkeiten und künstlerische Einschränkungen: Die »Brüder« Vasil’ev und die Entstehung von »Èapaev« 2.3 Von der historischen Gestalt zum Filmhelden: Die Konstruktion sozialistisch-realistischer Wirklichkeit 2.4 Èapaev und Furmanov: Die Vollendung des Helden durch Formung des Bewusstseins 2.5 Der Bourgeois und der Meuterer: Stalinistische Feindbilder in »Èapaev« 2.6 Liebe, Lieder, Schlachten und Stars: Populäre Elemente in »Èapaev« 3 Ideologie und Unterhaltung in »Die große Liebe« 3.1 Auf der Suche nach ideologisch wertvoller Unterhaltung: Die Entwicklung der deutschen Filmindustrie im Nationalsozialismus 3.2 Finanzielle Möglichkeiten und künstlerische Einschränkungen: Rolf Hansen und die Entstehung von »Die große Liebe« 3.3 Krieg als Abenteuer und Gemeinschaftserlebnis: Die Konstruktion nationalsozialistischer Wirklichkeit 3.4 Hanna und Wendlandt: Die Erziehung der Frau zur Unterordnung 3.5 Humor und Gesang zur Stärkung der Kriegsmoral: Populäre Elemente in »Die große Liebe« 3.6 Glamouröse Sängerin und sorgende Mutter: Zarah Leanders Rolle als nationalsozialistischer Filmstar 3.7 Schwere Propaganda oder eine Sternstunde des Films? Zur Rezeption des Films 4 Fazit: Merkmale des totalitären Unterhaltungsfilms 5 Filmographie und Bibliographie 5.1 Filme 5.2 Literatur 1 Einleitung 1.1 Zum Problem der unterhaltsamen Vermittlung totalitärer Ideen Das zwanzigste Jahrhundert wurde wohl durch kein anderes Medium derartig geprägt wie durch den Film. Durch die Verbreitung des Kinos und später auch des Fernsehens wurde die Welterfahrung des Menschen zunehmend durch filmisches Material bestimmt. Der Film bot somit eine zuvor nie da gewesene Möglichkeit zur Bildung, Unterhaltung und auch Manipulation der Massen. Wohl vor allem aufgrund der zunächst weitverbreiteten Annahme, bei ihm handle es sich nur um ein zweitrangiges, rein unterhaltsames Medium, beschäftigt sich die historische Forschung erst seit relativ kurzer Zeit mit dem Film; inzwischen wird er jedoch weitestgehend als wichtige historische Quelle anerkannt.[1] Während die Einbeziehung dokumentarischen Filmmaterials in die historische Forschung logisch erscheint, mag die Methode der Betrachtung von Spielfilmen unter historischen Gesichtspunkten zunächst Skepsis hervorrufen. Schließlich haben die fiktiven Handlungen vieler dieser Filme vordergründig wenig mit der Realität zu tun, und ihre oftmals mangelhafte künstlerische Qualität lässt sie unergiebig für eine Interpretation erscheinen. Doch ungeachtet inhaltlicher oder formaler Belanglosigkeit kommt dem populären Unterhaltungsfilm eine wichtige Rolle als historische Quelle zu. Die Popularität eines Filmes belegt schließlich, dass er die Wünsche und Interessen seiner Zuschauer anspricht. Der Erfolg eines Unterhaltungsfilms sagt somit auch immer etwas über die Verfassung der Gesellschaft, in welcher der Film entstanden ist, aus.[2] Von besonderem Interesse erscheint in diesem Zusammenhang die Untersuchung von Unterhaltungsfilmen, die in totalitären Regimes entstanden sind. Lassen sich in ihnen Hinweise auf die realen Lebensumstände der Zuschauer oder Anklänge an die im jeweiligen Regime herrschende Ideologie finden? Und wenn ja: Wie können solche Filme dann trotz solch ernster Hintergründe noch unterhaltsam wirken? Die Beispiele der Sowjetunion und des nationalsozialistischen Deutschlands zeigen, dass in einem totalitären System die herrschende Partei auch Einfluss auf den Unterhaltungsfilm zu nehmen bemüht ist.[3] Dass in beiden Regimes versucht wurde, den Unterhaltungsfilm gezielt propagandistisch nutzbar zu machen, lässt sich an Äußerungen hochrangiger Verantwortlicher eindeutig ablesen.[4] Die hohe Popularität einiger sowjetischer bzw. nationalsozialistischer Spielfilme spricht dafür, dass zumindest in einigen Fällen die vom Staat intendierte Kombination aus ideologischer Belehrung und massenwirksamer Unterhaltung gelungen sein muss. Wie ein erfolgreicher Spielfilm in einem totalitären Regime konstruiert sein musste, um einerseits der Aufgabe ideologischer Wertevermittlung nachkommen zu können, andererseits aber dabei seine Anziehungskraft als Unterhaltungsfilm auf die Zuschauer nicht zu verlieren, das will die vorliegende Studie zu klären versuchen. 1.2 Zum derzeitigen Forschungsstand Eine kritische Auseinandersetzung mit dem stalinistischen Spielfilm hat erst in den letzten Jahren vermehrt eingesetzt. Während sowjetische Kritiker sich bis Anfang der neunziger Jahre unkritisch und meistens rein deskriptiv zum Film der dreißiger und vierziger Jahre äußern, fehlt es den frühen westlichen Darstellungen zum sowjetischen Film von Dickinson und De la Roche[5] sowie von Leyda[6] wohl aufgrund der damals schlechten Quellenlage oftmals an Genauigkeit. Erst Taylors und Christies kommentierte Quellensammlung »The Film Factory«[7] (1988) eröffnete der westlichen Forschung einen problemlosen Zugang zu den Schlüsselquellen des sowjetischen Kinos der zwanziger und dreißiger Jahre. Seitdem haben z.B. Kenez,[8] Lawton[9] sowie Taylor und Spring[10] verschiedene Facetten des sowjetischen und stalinistischen Spielfilms in ihren Werken kritisch beleuchtet. Seit kurzem gibt es mit der von Chr. Engel herausgegebenen überblicksartigen »Geschichte des sowjetischen und russischen Films«[11] sowie E. Nembachs Studie über stalinistische Filmpolitik[12] auch zwei fundierte deutschsprachige Studien zum sowjetischen Film. Jedoch bietet fast keines dieser Werke die detaillierte Analyse von Spielfilmen. Zudem ist eine weitgehende Konzentration auf den formal anspruchsvollen propagandistischen Spielfilm der zwanziger Jahre festzustellen, während der künstlerisch weniger wertvolle, aber bei den Zuschauern beliebtere Spielfilm der dreißiger und vierziger Jahre weniger eingehend behandelt wird. Auch der nationalsozialistische Film hat erst relativ spät kritische Beachtung gefunden. Nach den um Verharmlosung des NS-Unterhaltungsfilms bemühten Veröffentlichungen von Riess[13] und Rabenalt[14] aus den fünfziger Jahren markiert Gerd Albrechts mit Quellenmaterial angereicherte Studie »Nationalsozialistische Filmpolitik«[15] (1969), in der eine auf inhaltlichen Gesichtspunkten basierende Scheidung der zwischen 1933 und 1945 erschienenen deutschen Filme in Propaganda- und Nicht-Propagandafilme versucht wird, den Beginn der eigentlichen wissenschaftliche Beschäftigung mit dem NS-Film. In den Folgejahren widmete sich die Forschung weitgehend den inhaltlich klar propagandistischen Filmen der NS-Zeit, dabei oft die beim Publikum populäreren Unterhaltungsfilme vernachlässigend.[16] Erst in den letzten Jahren haben sich Forscher wie Lowry,[17] Schulte-Sasse[18], Rentschler[19] oder Hake[20] dem populären Film des »Dritten Reiches« zugewandt und durch Einzelanalysen in inhaltlich scheinbar »nur« unterhaltsamen Filmen versteckte ideologische Botschaften aufgezeigt. Als einzige vergleichende Studie zum stalinistischen und nationalsozialistischen Film liegt Richard Taylors »Film Propaganda« vor.[21] Taylor beschäftigt sich jedoch nur mit (z.T. beim Publikum erfolglosen) Filmen, die einen klaren propagandistischen Inhalt besitzen. Ein Vergleich des populären Unterhaltungsfilms im Stalinismus und im Nationalsozialismus ist bisher ausgeblieben. 1.3 Zum Aufbau der Arbeit Die Mechanismen des totalitären Unterhaltungsfilms sollen an zwei Beispielen analysiert werden: dem sowjetischen Film »Čapaev« (1934) und dem deutschen Film »Die große Liebe« (1942). Die Wahl dieser beiden Filme erfolgte aus mehreren Gründen. Einerseits stellen sie als jeweils populärste Filme ihrer Epoche[22] eine besonders gelungene Mischung von Unterhaltung und Propaganda dar, andererseits können sie, wie im Verlaufe dieser Arbeit gezeigt werden wird, als repräsentativ für den Unterhaltungsfilm der stalinistischen Sowjetunion bzw. des nationalsozialistischen Deutschlands angesehen werden. Zudem ist trotz einiger Veröffentlichungen[23] eine detaillierte Analyse dieser Filme bisher unterblieben. Die Arbeit gliedert sich in zwei parallel aufgebaute Teile, in denen jeweils im Verlauf mehrerer Kapitel verschiedene Aspekte beider Filme beleuchtet werden sollen. Am Anfang des ersten sowie des zweiten Teils wird zunächst zur Einordnung der Filme in ihren gesellschaftlichen Kontext ein kurzer Überblick über den institutionellen Aufbau und die wichtigsten künstlerischen Strömungen des stalinistischen bzw. nationalsozialistischen Films gegeben. Auf jeweils ein Kapitel zur Entstehungsgeschichte der Filme folgen dann je vier Kapitel, in denen mithilfe der Einbeziehung des historischen Hintergrundes sowie der Analyse von Handlung, Dialog und visueller Präsentation die für beide Filme spezifischen Mechanismen der ideologischen Besetzung von Unterhaltungsmomenten herausgestellt werden sollen. Kapitel zur Rezeptionsgeschichte der Filme bilden den Abschluss beider Teile. In einer Schlussbetrachtung werden die in den Hauptteilen erarbeiteten Merkmale der beiden totalitären Unterhaltungsfilme miteinander verglichen werden. Dieser Vergleich soll nicht nur aufzeigen, wie ideologisch-propagandistische Botschaften erfolgreich auf unterhaltsame Weise massenwirksam vermittelt werden können, sondern auch die Frage klären, ob sich Stalinismus und Nationalsozialismus der gleichen Methoden bei der Erstellung propagandistischer Unterhaltung bedienten – ob es also berechtigt ist, von einer den stalinistischen und nationalsozialistischen Systemen gemeinsamen Konzeption des totalitären Unterhaltungsfilms zu sprechen. Filmographie und Bibliographie Filme ČAPAEV. Regie: Sergej und Georgij Vasil´ev. Drehbuch: Sergej und Georgij Vasil´ev nach dem Roman von Dmitrij Furmanov. Darsteller: Boris Babočkin (Čapaev), Boris Blinov (Furmanov), Leonid Kmit (Pet´ka), Varvara Mjasnikova (Anka), Illarion Pevtsov (Borozdin), u.a. Kamera: A. Sigaev, A. Ksenofontov Musik: Gavril Popov. Produktion: Lenfilm Uraufführung: 7. 11. 1934, Moskau. Länge: 2600 m. DIE GROßE LIEBE. Regie: Rolf Hansen. Drehbuch Rolf Hansen und Peter Groll nach einer Idee von Alexander Lernet-Holenia. Darsteller: Zarah Leander (Hanna Holberg), Viktor Staal (Paul Wendlandt), Paul Hörbiger (Alexander Rudnitzky), Grethe Weiser (Käthe), u.a. Kamera: Franz Weihmayr. Musik: Michael Jary, Bruno Balz (Texte). Produktion: Ufa-Filmkunst GmbH (Ufi). Uraufführung: 12. 6. 1942, Berlin. Länge: 2738 m Literatur ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969. ANDRONIKOVA, M.I., Ot prototipa k obrasu. K probleme portreta w literature i w kino, Moskau 1976. ARENDT, Hannah, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, München/ Zürich 1986. BECHDOLF, Ute, Wunsch-Bilder? Frauen im nationalsozialistischen Unterhaltungsfilm, Tübingen 1992. BECKER, Wolfgang, Film und Herrschaft. Organisationsprinzipien und Organisationsstrukturen der nationalsozialistischen Filmpropaganda (Zur politischen Ökonomie des NS-Films 1), Berlin 1973. BEHRENBECK, Sabine, Der Kult um die toten Helden. Nationalsozialistische Mythen, Riten und Symbole 1923 bis 1945 (Kölner Beiträge zur Nationsforschung 2), Vierow 1996. BETZ, Hans-Walther, Ein Film aus unserer Gegenwart. Die große Liebe (Der Film 24), 1942, S. 5. BEYER, Friedemann, Die Ufa-Stars im Dritten Reich, München 1981. BOBERACH, Heinz (Hrsg.), Meldungen aus dem Reich 1938 – 1945. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS, 17 Bde, Herrsching 1984. Bol´šaja Sovetskaja Ėnciklopedija, 3.A. Moskau 1978. Bol´šoj Ėnciklopedičeskij Slovar´, Moskau 1991. BORDWELL, David/ THOMPSON, Kristin, Film Art. An Introduction, 6. A. New York 2001. BRINKER, Käthe, Zarah Leander. Eine große Karriere, Berlin 1937. Chapayev. Written down from a recital by the storyteller Korguev, a sherman of the shery-collective Karelia (1936), in: VON GELDERN, James/ STITES, Richard (Hrsg.), Mass Culture in Soviet Russia, Bloomington/ Indianapolis 1995, S. 280-283. Cinéma Soviétique Sonore 1930-1940. Catalogue de la Rétrospective présentée par le Musée du Cinéma, la Cinématèque Nationale de l`U.R.S.S., Gosfilmofond et la Cinématèque Royale de Belgique/ Bruxelles 7-30 novembre 1967, Brüssel 1967. CHRISTIE, Ian, Canons and careers: the director in Soviet Cinema, in: TAYLOR, Richard/ SPRING, Derek (Hrsg.), Stalinism and Soviet Cinema. The Politics of Soviet Cinema 1917-1972, London 1993, S. 142-170. CLARK, Katerina, The Soviet Novel: History as Ritual, Chicago 1981. COURTADE, Francis/ CADARS, Pierre, Geschichte des Films im Dritten Reich, München/Wien 1975. DICKINSON, Thorold/ DE LA ROCHE, Catherine, Soviet Cinema, London 1948. »Die große Liebe« (Illustrierter Filmkurier 3282), 1942. DOMARUS, Max, Hitler- Reden und Proklamationen 1932 bis 1945. Kommentiert von einem deutschen Zeitgenossen, 2 Bde in 4 Teilbänden, Wiesbaden 1973. DONNER, Wolf, Propaganda und Film im »Dritten Reich«, Berlin 1995. DOVZHENKO, Alexander, The Artist´s Teacher and Friend, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 383-385. DREWNIAK, Boguslaw, Der deutsche Film 1938-1945. Ein Gesamtüberblick, Düsseldorf 1987. DUNHAM, Vera S., In Stalin´s Time: Middle Class Values in Soviet Fiction, Cambridge 1976. ECKERT, Gerd, Filmtendenz und Tendenzfilm, in: ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969, S. 503-507. ENGEL, Christine (Hrsg.), Geschichte des sowjetischen und russischen Films, Stuttgart/Weimar 1999. FERRO, Marc, Le film, une contre-analyse de la société?, in : DERS., Cinéma et histoire, Paris 1993, S. 30-62. FERRO, Marc, L´idéologie Stalienne au travers d´un film: Tchapaev, in: DERS., Cinéma et histoire, Paris 1993, S. 82-102. FITZPATRICK, Sheila, Stalin\'s Peasants. Resistance and Survival in the Russian Village after Collectivization, New York/ Oxford 1994. FRIEDRICH, Carl Joachim / BRZEZINSKI, Zbigniew, Die allgemeinen Merkmale der totalitären Diktatur, in: JESSE, Eckhard (Hrsg.), Totalitarismus im 20. Jahrhundert- Eine Bilanz der internationalen Forschung (Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 336), 2. A. Bonn 1999, S. 225- 236. FURMANOV, Dm[itrij], Čapaev (Sobranie sočinenij v četyrekh tomakh, tom pervyj), Moskau 1960. FURMANOW, Dmitri, Erzählungen, Tagebücher, Briefe, Über Literatur, Berlin (Ost) 1979. Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki)- Kurzer Lehrgang, deutsche Übersetzung Berlin 1946. GLADKOV, Fedor, [Dok. Nr.3], in: SCHMITT, Hans-Jürgen/ SCHRAMM, Godehard (Hrsg.), Sozialistische Realismuskonzeptionen. Dokumente zum 1. Allunionskongreß der Sowjetschriftsteller, Frankfurt a. M. 1974., S.85-93. GOEBBELS, Joseph, Aus Gottes eigenem Land, in: DERS., Das eherne Herz. Reden und Aufsätze aus den Jahren 1941/42, München 1943, S. 421-427. GOEBBELS, Joseph, Die sieben Film-Thesen (1935), in: BREDOW, Wilfried von/ ZUREK, Rolf (Hrsg.), Film und Gesellschaft in Deutschland. Dokumente und Materialien, Frankfurt a. Main 1992, S. 178-180. GOEBBELS, Joseph, Gespräche mit Frontsoldaten, in: DERS., Das eherne Herz. Reden und Aufsätze aus den Jahren 1941/42, München 1943, S. 406-413. GOEBBELS, Joseph, Rede anlässlich der Kriegstagung der Reichsfilmkammer am 15. 2. 1941 in Berlin, in: ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969, S. 465-479. GOEBBELS, Joseph, Rede bei der ersten Jahrestagung der Reichsfilmkammer am 5. 3. 1937 in der Krolloper, Berlin, in: ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969, S. 447-465. GOEBBELS, Joseph, Rede im Kaiserhof, Berlin, am 28. 3. 1933, in: ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969, S. 439-442. GOEBBELS, Joseph, Rede in den Tennishallen, Berlin, am 19. 5. 1933, in: ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969, S. 442-447. GOEBBELS, Joseph, Rede vor den Filmschaffenden am 28. 2. 1942 in Berlin, in: ALBRECHT, Gerd, Nationalsozialistische Filmpolitik. Eine soziologische Untersuchung über die Spielfilme des Dritten Reiches, Stuttgart 1969, S. 484-500. GOR\'KIJ, Maxim, Über sowjetische Literatur, in: SCHMITT, Hans-Jürgen/ SCHRAMM, Godehard (Hrsg.), Sozialistische Realismuskonzeptionen. Dokumente zum 1. Allunionskongreß der Sowjetschriftsteller, Frankfurt a. M. 1974, S. 51-84. GRAFFY, Julian, Cinema, in: KELLY, Catriona/ SHEPHERD, David (Hrsg.), Russian Cultural Studies. An Introduction, Oxford 1998, S. 165-191. GÜNTHER, Hans, Der Feind in der totalitären Kultur, in: GORZKA, Gabriele (Hrsg.), Kultur im Stalinismus. Sowjetische Kunst der 1930er bis 50er Jahre, Bremen 1994, S. 89-100. GÜNTHER, Hans, Die Verstaatlichung der Literatur. Entstehung und Funktionsweise des sozialistisch-realistischen Kanons in der sowjetischen Literatur der 30er Jahre, Stuttgart 1984. GÜNTHER, Hans, Held und Feind als Archetypen des totalitären Mythos, in: VETTER, Matthias, Terroristische Diktaturen im 20. Jahrhundert. Strukturelemente der nationalsozialistischen und stalinistischen Herrschaft, Leverkusen 1996, S. 42-63. HAKE, Sabine, Popular Cinema of the Third Reich, Austin/Texas 2001. HICKETHIER, Knut, Film- und Fernsehanalyse, 3.A. Stuttgart/ Weimar 2001. HIPPLER, Fritz, Betrachtungen zum Filmschaffen (Schriftenreihe der Reichsfilmkammer 8), 5.A. Berlin 1943. HOFFMANN, Hilmar, Propaganda im NS-Film I. Und die Fahne führt uns in die Ewigkeit, Frankfurt a. M. 1991. HORKHEIMER, Max/ ADORNO, Theodor W., Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, 12. A. Frankfurt a. M. 2000. HORTON, Andrew James, Better to Die a Russian than to Live a Soviet. Sergei and Georgi Vasiliev´s Chapayev (www.ce-review.org/kinoeye/kinoeye38old.html). HULL, David S., Film in the Third Reich: A Study on German Cinema, 1933-1945, Berkeley 1969. Istorija graždanskoj vojny v SSSR. 1917-1922, Bd 1-2 Moskau 1936-38, Bd 3-5 Moskau 1957-60. Istorija Sovetskogo Kino 1917-1967 (4 Bde), Bd. 2 (1931-1941), Moskau 1973. JARY, Micaela, Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh´n: Die große Liebe der Zarah Leander, Berlin 1993. JAUBERT, Alain, Fotos, die lügen: Politik mit gefälschten Bildern, Frankfurt a. M. 1989. JURIENIEW, Rostislaw, Historia filmu radzieckiego, Warschau 1977. JUTKEVIČ, S[ergej] I[ossifovic] (Hrsg.), Kino. Ėnciklopedičeskii slovar\', Moskau 1987. KANZOG, Klaus, »Staatspolitisch besonders wertvoll« Ein Handbuch zu 30 deutschen Spielfilmen der Jahre 1934 bis 1945, München 1994. KASACK, Wolfgang, Lexikon der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Vom Beginn des Jahrhunderts bis zum Ende der Sowjetunion, 2.A. München 1992. KATZER, Nikolaus, Die weisse Bewegung in Russland (Beiträge zur Geschichte Osteuropas 28), Köln/ Weimar/ Wien 1999. KENEZ, Peter, Cinema and Soviet Society 1917-1953, Cambridge 1992. KENEZ, Peter, Soviet cinema in the age of Stalin, in: TAYLOR, Richard/ SPRING, Derek (Hrsg), Stalinism and Soviet Cinema, London/ New York 1993, S. 54-68. KLAUS, Ulrich J., Deutsche Tonfilme- Lexikon der abendfüllenden deutschsprachigen Spielfilme (1929-1945), 13 Bde. Berlin/ Berchtesgaden 1988-2002. KOENEN, Gerd, Bolschewismus und Nationalsozialismus. Geschichtsbild und Gesellschaftsentwurf, in: VETTER, Matthias, Terroristische Diktaturen im 20. Jahrhundert. Strukturelemente der nationalsozialistischen und stalinistischen Herrschaft, Leverkusen 1996, S. 172-207. KOTKIN, Stephen, Magnetic Mountain. Stalinism as a Civilization, Berkeley/ Los Angeles/ London 1995. KRACAUER, Siegfried, From Caligari to Hitler. A psychological history of the German film, Princeton 1966. KREIMEIER, Klaus, Die Ufa-Story. Geschichte eines Filmkonzerns, München/ Wien 1992. LANGE, Gabriele, Das Kino als moralische Anstalt, Frankfurt a. M.1994. LAUER, Reinhard, Geschichte der russischen Literatur. Von 1700 bis zur Gegenwart, München 2000. LAWTON, Anna (Hrsg.), The Red Screen. Politics, Society, Art in Soviet Cinema, London/ New York 1992. LEANDER, Zarah, Es war so wunderbar! Mein Leben, Hamburg 1973. LEBEDEV, A., »Čapaev«, in: Očepki istorii sovetskogo kino (3 Bde), Bd.1: 1917-1934, Moskau 1956, S. 368- 413. LEISER, Erwin, »Deutschland, erwache!« Propaganda im Film des dritten Reiches, Reinbek 1989. LENIN, W[ladimir] I[l\'ic] , Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung, in: DERS., Ausgewählte Werke in sechs Bänden, Bd. 1 Berlin (Ost) 1970, S. 333-541. LEVKOVA-LAMM, Innesa, Kommunismus und Kitsch, in: GORZKA, Gabriele (Hrsg.), Kultur im Stalinismus. Sowjetische Kunst der 1930er bis 50er Jahre, Bremen 1994, S.178-197. LEYDA, Jay: Kino: A History of the Russian and Soviet Film, London 1973. LOIPERDINGER, Martin/ SCHÖNEKÄS, Klaus, »Die große Liebe«- Propaganda im Unterhaltungsfilm, in: ROTHER, Rainer (Hrsg.), Bilder schreiben Geschichte. Der Historiker im Kino, Berlin 1991, S. 143-153. LOWRY, Stephen, Pathos und Politik. Ideologie in Filmen des Nationalsozialismus, Tübingen 1991. LUCIUS, Robert von, Zarah Leander – Genossin? (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 9.7. 2003, S. 38. LUNACHARSKY, Anatoli, Conversation with Lenin. I. Of All the Arts…, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 56f. LUNACHARSKY, Anatoli, Revolutionary Ideology and Cinema- Theses, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 109f. LUNACHARSKY, Anatoli, Speech to Film Workers, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 195-197. LUNACHARSKY, Anatoli, The Tasks of the State Cinema in the RSFSR, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S, 47-49. MAIER, Hans, Politische Religionen. Die totalitären Regime und das Christentum, Freiburg/ Basel/ Wien 1995. MAIER, Robert, »Die Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung unseres Landes«. Stalins Besinnung auf das weibliche Geschlecht, in: PLAGGENBORG, Stefan (Hrsg.), Stalinismus. Neue Forschungen und Konzepte, Berlin 1998, S. 243- 265. MERL, Stephan, Agrarpolitik und Bauernschaft im Nationalsozialismus und im Stalinismus, in: VETTER, Matthias (Hrsg.), Terroristische Diktaturen im 20. Jahrhundert. Strukturelemente der nationalsozialistischen und stalinistischen Herrschaft, Leverkusen 1996, S. 118-156. MOELLER, Felix, Der Filmminister. Goebbels und der Film im Dritten Reich, Berlin 1998. NEMBACH, Eberhard, Stalins Filmpolitik- Der Umbau der sowjetischen Filmindustrie 1929-1938, Sankt Augustin 2001. O´BRIEN, Mary-Elizabeth, The Spectacle of War in Die große Liebe, in: REIMER, Robert C. (Hrsg.), Cultural History through a National Socialist Lens: Essays on the Cinema of Nazi Germany, Columbia, SC 2000, S. 197-213. OERTEL, Thomas, Horst Wessel. Untersuchung einer Legende, Köln 1988. OFFERMANNS, Ernst, Internationalität und europäischer Hegemonialanspruch des Spielfilms der NS-Zeit, Hamburg 2001. Party Cinema Conference Resolution: The Results of Cinema Construction in the USSR and the tasks of Soviet Cinema, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 208-215. PELEVIN, Victor, Buddha´s little finger, New York 2001. PISAREVSKIJ, D., Brat´ya Vasil´evy: put´ i metod (Isskustwo kino 11), 1980, S.129-145. PISAREVSKIJ, D., Put´ k khudožestvennoj pravde (iz tvorčeskoj istorii fil\'ma »Čapaev«), in: Voprosy kino iskusstva- sbornik statej u materialov, Moskau 1956, S. 74-104. PRAUNHEIM, Rosa von, Zarah Leander, in: ECKSTEIN, Vera (Hrsg.), Kultfrauen- Fünfzehn Begegnungen, Mannheim 1996, S. 65-69. Pravda Editorial: The Whole Country is Watching Chapayev, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 334f. PROX, Lothar, Melodien aus deutschem Gemüt und Geblüt, in: BELACH, Helga (Hrsg.), Wir tanzen um die Welt. Deutsche Revuefilme 1933-1945, München 1979, S. 73-86. RABENALT, Arthur Maria, Film im Zwielicht. Über den unpolitischen Film des Dritten Reiches und die Begrenzung des totalitären Anspruches, München 1958. REGEL, Helmut, Zur Topographie des NS-Films (Filmkritik 1), 1966, S. 5-18. REICHEL, Peter, Der schöne Schein des Dritten Reiches. Faszination und Gewalt des Faschismus, München/ Wien 1991. RENTSCHLER, Eric, The Ministry of Illusion. Nazi Cinema and its Afterlife, Cambridge, Mass./ London 1996. Resolution of Thirteenth Party Congress on Cinema, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 111. RHODE, Carla, Leuchtende Sterne?, in: BELACH, Helga (Hrsg.), Wir tanzen um die Welt. Deutsche Revuefilme 1933-1945, München 1979, S. 119-138. RIEGEL, Klaus-Georg, Der Marxismus-Leninismus als politische Religion, in: MAIER, Hans/ SCHÄFER, Michael (Hrsg.), Totalitarismus und Politische Religionen. Konzepte des Diktaturvergleichs, Bd. 2 Paderborn/München/ Wien/ Zürich 1997, S. 75-128. RIESS, Curt, Das gab´s nur einmal. Die große Zeit des deutschen Films (3 Bde), Bd. 3, Frankfurt/ Wien/ München 1985. RIMBERG, John David, The Motion Picture in the Soviet Union, 1918-1952: A Sociological Analysis, New York 1973. ROMANI, Cinzia, Die Filmdivas des Dritten Reichs, München 1981. RUBAJLO, Allentina, Partijnoe rukovodstvo razvitiem kinoiskusstva (1928-1937), Moskau 1976. SARTORTI, Rosalinde, »Weben ist das Glück fürs ganze Land«. Zur Inszenierung eines Frauenideals, in: PLAGGENBORG, Stefan (Hg.), Stalinismus. Neue Forschungen und Konzepte, Berlin 1998, S. 267-291. SCHLÜPMANN, Heide, Faschistische Trugbilder weiblicher Autonomie (Frauen und Film 44/45), 1988, S. 44-66. SCHMITT, Hans-Jürgen/ SCHRAMM, Godehard (Hrsg.), Sozialistische Realismuskonzeptionen. Dokumente zum 1. Allunionskongreß der Sowjetschriftsteller, Frankfurt a. M. 1974. SCHMULEVITCH, Eric, Les frères Vasiliev (Avant-Scène du Cinéma 1-2), 1977, S. 39-60. SCHULTE-SASSE, Linda, Entertaining the Third Reich: Illusions of Wholeness in Nazi Cinema, Durham/London 1996. SCHWARK, Günther, Die große Liebe (Film-Kurier 136), 1942, S. 3. SEILER, Paul, Wollt ihr einen Star sehen? Zarah Leander, Berlin 1982. SHDAN, W., Der sowjetische Film, Bd. 1: Von den Anfängen bis 1945, Berlin (Ost), 1974. SHUMYATSKY, Boris, A Cinema for the Millions (Extract), in. TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 358- 369. ŠKLOVSKIJ, Victor, u.a., Čapaev- 50 (Isskustvo kino 11), Moskau 1984, S. 22-39. STAHR, Gerhard, Volksgemeinschaft vor der Leinwand? Der nationalsozialistische Film und sein Publikum, Berlin 2001. STALIN, Joseph, Congratulations to Soviet Cinema on Its Fifteenth Anniversary, in: TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988, S. 348. STITES, Richard, Russian Popular Culture. Entertainment and society since 1900, Cambridge 1992. SWAIN, Geoffrey, The origins of the Russian civil war, London/ New York 1996. TAYLOR, Richard, Film Propaganda: Soviet Russia and Nazi Germany, New York 1979. TAYLOR, Richard, Ideology and Popular Culture in Soviet Cinema: The Kiss of Mary Pickford, in: LAWTON, Anna (Hrsg.), The Red Screen. Politics, Society, Art in Soviet Cinema, London/ New York 1992, S. 42-65. TAYLOR, Richard, Red stars, positive heroes and personality cults, in: TAYLOR, Richard/ SPRING, Derek (Hrsg.), Stalinism and Soviet Cinema. The Politics of Soviet Cinema 1917-1972, London 1993, S. 69-89. TAYLOR, Richard/ CHRISTIE, Ian (Hrsg.), The Film Factory: Russian and Soviet Cinema in Documents, Cambridge/ MA 1988. TAYLOR, Richard/ SPRING, Derek (Hrsg.), Stalinism and Soviet Cinema. The Politics of Soviet Cinema 1917-1972, London 1993. THIELE, Jens/ RITZEL, Fred, Politische Botschaft und Unterhaltung- die Realität im NS-Film: Die grosse Liebe(1942), in: FAULSTICH, Werner/ KORTE, Helmut (Hrsg.), Fischer Filmgeschichte, Bd. 2: Der Film als gesellschaftliche Kraft 1925-1944, Frankfurt/ Main 1991, S. 310-323. TOEPLITZ, Jerzy, Geschichte des Films, Bd. 3 (1934-1939), München 1980. TOEPLITZ, Jerzy, Geschichte des Films, Bd. 4 (1939-1945), Berlin 1983. TRAUB, Hans, der Film als politisches Machtmittel (Ausschnitt), in: BREDOW, Wilfried von/ ZUREK, Rolf (Hrsg.), Film und Gesellschaft in Deutschland. Dokumente und Materialien, Frankfurt a. Main 1992, S. 169-177. TRAUDISCH, Dora, Film im Dritten Reich. Teil III. Zweiter Weltkrieg (medien praktisch 3), 1988, S. 47-50. TUROVSKAYA, Maya, The 1930s and 1940s: cinema in context, in: TAYLOR, Richard/ SPRING, Derek (Hrsg.), Stalinism and Soviet Cinema. The Politics of Soviet Cinema 1917-1972, London 1993, S. 34-53. VAUGHAN JAMES, C., Soviet Socialist Realism: Origin and Theory, New York 1973. WELCH, David, Propaganda and the German Cinema, 1933-1945, Oxford 1985. WENIGER, Kay, Das große Personenlexikon des Films, Bd. 3, Berlin 2001. WINKLER-MAYERHÖFER, Andrea, Starkult als Propagandamittel, München 1992. WITTE, Karsten, Gehemmte Schaulust- Momente des deutschen Revuefilms, in: BELACH, Helga (Hrsg.), Wir tanzen um die Welt. Deutsche Revuefilme 1933-1945, München 1979, S. 7-52. ŽDANOV, Andrej, Die Sowjetliteratur, die ideenreichste und for