Knobelsdorff, Céline von: Nestroy und Arkadien : Weltbilder im Dialog / Céline von Knobelsdorff
Taunusstein : Driesen, 2003 (Driesen Edition Wissenschaft). - 159 S. ; 19 cm. Zugl.: Mainz, Universität, Magisterarbeit, 1997 ISBN 3-936328-09-9 kart., Fadenheftung, zahlreiche, teilweise farbige Abbildungen, EUR 9,80 Das Arkadien-Thema ist im Werk Johann Nepomuk Nestroys von eminenter Bedeutung. In seinen bukolischen Stücken stellt er auf satirische Weise die Ambivalenz von Anspruch und Realität sowie Fiktion und Leben dar. Weder in der Arkadien- noch in der Nestroyforschung wurden jedoch bisher diese beiden Forschungsgebiete aufgegriffen und differenziert aufeinander bezogen. Céline von Knobelsdorff stellt die kulturgeschichtliche Entwicklung der bukolischen Literatur dar und analysiert vier ausgewählte Werke Nestroys hinsichtlich der Spannung zwischen einer Lebenswelt und dem Schein der arkadischen Fiktion anhand der Darstellungsebenen und Figurenkonzeptionen. Die Autorin zeigt, dass Nestroy, der zu Lebzeiten wegen seiner vordergründig trivialen Lokalpossen nicht selten belächelt wurde, in Wirklichkeit ein feinsinniger Beobachter war, der der Nachwelt gerade im Hinblick auf das Arkadien-Thema tiefgründige Botschaften hinterlassen hat. Die Autorin: Jahrgang 1971; Studium der Theater- und Musikwissenschaften sowie der Philosophie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; Magistra Artium; Weiterbildung in verschiedenen psychotherapeutischen Bereichen; Ausbildung zur DTP- und Webdesignerin. Céline von Knobelsdorff lebt in München und ist als Creative Consultant in einer Werbeagentur tätig Vorwort Arkadien – Weltmetapher und innere Zustandsmetapher: In die antike arkadische Idealwelt ist, obschon sie die Vollkommenheitskategorien von Frieden und Harmonie auf sich zieht, die offene Frage nach der Glückseligkeit des Menschen in jener Idealwelt angelegt. Wie kein zweiter läßt sich Johann Nepomuk Nestroy in eine Tradition stellen, die die Ambivalenz von Anspruch und Realität, Fiktion und Leben namhaft macht. Gleichwohl fehlt in der Bukolik- und Arkadienforschung wie auch in der Nestroy-Forschung bislang jeder Versuch, beide Forschungsgebiete differenziert aufeinander zu beziehen. In dieser Arbeit werden vier ausgewählte Werke Nestroys darauf hin untersucht, wie sich die Spannung zwischen einer Lebenswelt und dem Schein der arkadischen Fiktion austragen und weiter entwickeln lässt, sobald dieser transparent gemacht worden ist. Allerdings ist Nestroy kein trivialer Arkadien-Kritiker. Die vorliegende Untersuchung zeigt vielmehr, wie und aus welchen Gründen die vermeintliche Gesellschaftskritik und oft belächelte angebliche Lokalposse Nestroys nicht bloß unterschätzt, sondern in ihrer Funktion und Bedeutung sogar völlig verkannt werden, wenn ihr Bezug auf die Arkadien-Frage ausgeblendet bleibt. Nestroys Figuren sind freilich alle Glücksucher. Die Sensibilität, mit der Nestroy das Spektrum der Mittel des Theaters arrangiert, zeigt seine Fähigkeit, Konzeptionen eines Arkadien in ganz unterschiedlichen Dimensionen auf subtile Weise zu dekonstruieren. Diese Dekonstruktion ist nicht Resultat intellektueller analytischer Operationen, sondern zeugt von unmittelbarer, feinsinniger Beobachtung. Wird der Geist dieser Beobachtungsgabe verkannt, bleiben Nestroy und sein Oeuvre gänzlich unverstanden. Wenn es demgegenüber gelingt, die Sehnsuchtsmetapher eines unerreichbaren Arkadiens in eine Wegmetapher zu überführen, erweisen sich Nestroys Figuren nicht auf dem tragisch aussichtslosen Weg nach Arkadien, sondern bewegen sich immer schon in jenem welt- und lebensimmanenten Arkadien, das in ihrem ganz diesseitigen Lebensweg selbst besteht. Ich danke Herrn Prof. Dr. Rudolf Münz für seinen Glauben an mich, seine Menschlichkeit und Unterstützung. Ich widme diese Arbeit meinem Vater im Dank für sein Erbe in mir. Céline von Knobelsdorff München, im März 2003 Einleitung Die arkadische Thematik bei Nestroy ist Hauptthema dieser Arbeit. Dafür wird zunächst auf den Ursprung arkadischer Thematik eingegangen. Daran schließt sich die Darstellung entwicklungsgeschichtlicher Schwerpunkte zur Zeit der Renaissance an. Der Begriff ›Arkadien‹ und seine Bedeutung wird damit von seinen Wurzeln in der Antike her sowie in der Epoche seiner Wiederentdeckung beleuchtet. Speziell für die kulturgeschichtliche Auseinandersetzung des Theaters mit der arkadischen Thematik als Sinnbild für eine bessere, wenn gleich auch realitätsferne Welt, ergibt sich ein schier unerschöpfliches Potential an zum Teil sehr widersprüchlichen Definitionen und Darstellungen. Es scheint, als sei dieser Literaturgattung Gegensätzlichkeit gewissermaßen ›in die Wiege‹ gelegt worden, denn schon ihre Begründer Theokrit und Vergil funktionalisierten sie mit unterschiedlicher Absicht. Unzuvereinbarendes, Widersprüche und Polaritäten werden innerhalb der Thematisierung von Arkadien auf dem Theater zum Brennpunkt ideologischer Diskussionen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die hier ausgewählten Stücke Nestroys in ihrer Transparenz für die ursprüngliche Auseinandersetzung eine besondere Bedeutung. Bemerkenswert erscheint daher das Fehlen einer Geschichte bukolischer Dichtung. Dies verweist nicht nur auf die Komplexität des Sachverhalts, sondern gleichzeitig auch auf die Schwierigkeit, die differenten Strukturen und Phänomene in einen nachvollziehbaren Zusammenhang mit der epochalen Entwicklung der kulturellen und sozialen Kontexte zu bringen.[1] Im Hinblick auf die vorliegende Arbeit eröffnet sich also die Möglichkeit, arkadische Thematik in der Theaterliteratur zumindest partiell transparent zu machen. Hierin wird immer wieder der Frage gefolgt, welches Bild den arkadischen Gedanken repräsentiert und inwiefern von einer Darstellungsweise ausgegangen werden kann. Das spezielle Vermittungspotential der Theaterliteratur als Dramentext sowie als Aufführung (gespielter Text) eröffnet dabei eine Vielzahl an Ausdrucksmöglichkeiten, die besonders im Hinblick auf die gegensätzliche Auffassung von Arkadien bedeutsam werden. Einem bislang unerforschten Theaterstück von Ferdinando Neri ist ein eigenes Kapitel gewidmet, da hierin erstmals der Versuch einer Verbindung oppositioneller Darstellungsmerkmale unternommen wurde. Dies lässt vermuten, dass es auch um die Bemühung geht, einen Lösungsansatz auf der Ebene kultureller Diskussionen um die Arkadienideologie anzustreben. Nestroys Beschäftigung mit Arkadien schließt in ebenfalls bislang unerkannter, unkonventioneller Weise daran an, indem er eine Lösung jenseits jeglichen Absolutheitsanspruchs sucht. Nestroy erreicht es, seine Mitteilung ohne die Verwendung der tradierten Bilder und ohne die Absicht, eine neue Darstellung zu entwickeln, kenntlich zu machen. Dabei spricht er den einzelnen Menschen an und appelliert gleichzeitig an dessen Autonomie, die zum Zentrum seiner Argumentation wird. Nestroys Weg arkadische Thematik ›umzuformulieren‹ bzw. deren Wahrheitsgehalt sichtbar werden zu lassen, ist für die Theatergeschichte ein einzigartiges Vermächtnis, dessen Wert lange genug unbeachtet und ungeschätzt blieb. Aus dem Inhalt A. Vom Ursprung arkadischer Thematik. I. Theokrit und Vergil II. Die Renaissance. 1. Petrarca – der Beginner 2. Boccaccio 3. Ariost. 4. Tasso, Guarini und Polizian a) Exkurs: 5. Die bukolische Dichtung und ihre Thematisierung im Theater a) Exkurs III. L’Arcadia Incantata 1. Die Dramentexte 2. Deutungsansatz B. Arkadien und die Suche nach dem Glück bei Nestroy I. Die ausgewählten Werke 1. Dreyßig Jahre aus dem Leben eines Lumpen. Lokales Zauberspiel mit Tanz, Gesang und Tableaux in 2 Akten vom Schauspieler J. Nestroy, 1828 2. Genius, Schuster und Marqueur oder die Pyramiden der Verzauberung. Zauberposse in drei Aufzügen, 1832. 3. Der Zauberer Sulphur […] Zauberposse mit Gesang in drei Akten, 1834 4. Glück, Mißbrauch und Rückkehr oder das Geheimnis des Grauen Hauses. Posse mit Gesang in fünf Acten, 1838. II. Analytische und integrative Werkbearbeitung 1. Die Darstellungsebenen: Spielort – Lebensraum. a) Dreyssig Jahre aus dem Leben eines Lumpen. b) Genius, Schuster und Marqueur c) Der Zauberer Sulphur […] d) Glück, Mißbrauch und Rückkehr 2. Die Figurenkonzeption a) Dreyssig Jahre aus dem Leben eines Lumpen. b) Genius, Schuster und Marqueur c) Der Zauberer Sulphur […] d) Glück, Mißbrauch und Rückkehr 3. Nestroys Mittel zur Darstellung der arkadischen Thematik. a) Spielebenen 1) Dreyssig Jahre […]. 2) Genius, Schuster und Marqueur 3) Der Zauberer Sulphur […] 4) Glück, Mißbrauch und Rückkehr b) Figurenkonzeption. 1) Dreyssig Jahre […]. 2) Genius, Schuster und Marqueur 3) Der Zauberer Sulphur […] 4) Glück, Mißbrauch und Rückkehr III. Graphische Darstellung von Nestroys Konzeption für die Relation von Individuum und Umwelt IV. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse V. Nestroys Bedeutung für die arkadische Thematik. Bibliographie
Bibliographie BarteisKlaus Barteis und Ludwig Huber (Redaktion): Lexikon der Alten Welt. 1. Bd. München, 1990. BaumbachGerda Baumbach: Seiltänzer und Betrüger? Parodie und kein Ende. In: Ein Beitrag zu Geschichte und Theorie von Theater. Tübingen und Basel, 1995. BruknerFritz Brukner (Hrsg.): Johann Nestroys ausgewählte Werke. Leipzig, 1910, S. 3-70. BruknerFritz Brukner und Otto Rommel: Johann Nestroys. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Gesamtausgabe. XV. Bd., Wien 1930. CamporesiPiero Camporesi: Bauern, Priester, Possenreißer. Volkskultur und Kultur der Eliten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Frankfurt und New York. 1994. ConradGünter Conrad: Johann Nepomuk Nestroy 1801-1862. Bibliographie zur Nestroyforschung und -rezeption. Berlin, 1980. CreizenachW. Creizenach: Geschichte des neueren Dramas II. Halle, 1901. DiehlSiegfried Diehl: Zauberei und Satire im Frühwerk Nestroys. In: Heinz Otto Burger und Klaus von See (Hrsg.): Frankfurter Beiträge zur Germanistik. 9. Bd. Bad Homburg (u. a.), 1969, S. 45-157. DietrichMargret Dietrich: Jupiter in Wien oder Götter und Helden der Antike im Altwiener Volkstheater. Graz, Wien und Köln, 1967. Fischer-LichteErika Fischer-Lichte: Kurze Geschichte des deutschen Theaters, Tübingen und Basel, 1993, S. 183-192. Dies.: Geschichte des Dramas. II. Bd. Von der Romantik bis zur Gegenwart. Tübingen, 1990, S. 48-56. Dies.: Semiotik des Theaters. 1. Bd. Das System der theatralen Zeichen. Tübingen, 1988. Dies.: Semiotik des Theaters. 2. Bd. Vom »künstlichen« zum »natürlichen« Zeichen. Theater des Barock und der Aufklärung. Tübingen, 1989. Dies.: Semiotik des Theaters. 3. Bd. Die Aufführung als Text. Tübingen, 1988. GarberKlaus Garber: Europäische Bukolik und Georgik. Darmstadt, 1976. Darin: Ernst Bloch: Arkadien und Utopien. In: Heinz Maus (Hrsg.). Gesellschaft, Recht und Politik (Wolfgang Abendroth zum 60. Geburtstag). Neuwied und Berlin, 1968. HowatsonM. C. Howatson (Hrsg.): Reclams Lexikon der Antike. Stuttgart, 1996. Johann Hüttner und Jürgen Hein (Hrsg.): J. Nestroy. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Wien und München. 1977. Darin: Friedrich Walla: »Dreyssig Jahre aus dem Leben eines Lumpen« (u. a.). Stücke 1. 1979, S. 107-238. Ders.: »Der Zauberer Sulphur […]«. Stücke 6. 1985. KahlKurt Kahl: Johann Nestroy oder Der wienerische Shakespeare. Wien, München und Zürich, 1970, S. 7-160. KlempererViktor Klemperer, Helmut Hatzfeld und Fritz Neubert (Hrsg.): . Die Romaischen Lteraturen von der Renaissance bis zur französischen Revolution. Potsdam, 1924. KrausKarl Kraus: Nestroy und die Nachwelt. In: Ders.: Grimassen. Ausgewählte Werke. 1. Bd. München, 1902-1914, S. 422-439. KraussWerner Krauss: Über die Stellung der Bukolik in der ästhetischen Theorie des Humanismus. In: Arch. f. d. Stud. d. Neueren Sprachen 174. 1938, S. 180-198. MünzRudolf Münz: Nestroys und die Tradition des Volkstheaters. In: Impulse, 11. Folge. Berlin und Weimar, 1988. Ders.: Das ›andere‹ Theater. Studien über ein deutschsprachiges teatro delFarte der Lessingzeit. Berlin (Ost), 1979. NeriFerdinande Neri: Scenari delle Maschere in Arcadia. Cittä di Castello, 1913. PetriconiHelmut Petriconi: Das neue Arkadien. In: Antike und Abendland III. 1948, S. 187-200. PfisterManfred Pfister: Das Drama. München. 1988. PreisnerRio Preisner: Aspekte einer provokativen tschechischen Germanistik. I. Teil. Kafka-Nestroy. In: H. Kunstmann und V. Setchkarev (Hrsg.): Colloquium slavicum. Beiträge zur Slavistik. 8. Bd. Würzburg, 1977, S. 98-121. PreisnerRio Preisner: Johann Nepomuk Nestroy. Der Schöpfer der tragischen Posse. In: Walter Höllerer: Literaturals Kunst. München, 1968, S. 12-269. RommelOtto Rommel: Die Alt-Wiener Volkskomödie. Ihre Geschichte vom Barocken Welt-Theater bis zum Tode Nestroys. Wien, 1952. SnellBruno Snell: Arkadien. Die Entdeckung einer geistigen Landschaft. In: Antike und Abendland l, 1945, S. 26-41. Abdruck nach der dritten Aufl., Hamburg, 1955, S. 14-43. TrippEdward Tripp: Reclams Lexikon der antiken Mythologie. Stuttgart, 1974. VosslerKarl Vossler: Tassos ›Aminta‹ und die Hirtendichtung. In: Studien zur vgl. Litgesch. 6, 1906, S. 26-40. WissowaGeorg Wissowa (Hrsg.): Paulys Real-Enzyklopädie der classischen Altertumswissenschaft. 3. Halbbd. Stuttgart, 1895. Wörterbuch der Antike. Stuttgart. 1995. YatesW. Emma Yates: »Glück, Mißbrauch und Rückkehr«. Stücke 14. 1982, S. 1-256. ZieglerKonrat Ziegler (Hrsg.): Paulys Real-Enzyklopädie der class. Altertumswissenschaft. 2. Reihe. 17. Halbbd. Stuttgart, 1955. ZieglerKonrat Ziegler und Walther John (Hrsg.): Paulys Real-Enzyklopädie der classischen Altertumswissenschaft. 2. Reihe. 18. Halbbd. Stuttgart, 1958. ZieglerKonrat Ziegler und Walther Sontheimer (Hrsg.): Der Kleine Pauly. Lexikon der Antike. 1. Bd. Stuttgart, 1964.
[1] Um den Grad der Verbreitung bukolischer Literatur auch außerhalb der italienischen Renaissance einschätzen, und damit ihren großen Zuspruch aufzeigen zu können, sei an dieser Stelle auf verschiedene europäische Dichtungen hingewiesen: · Portugal: B. Ribeiros »Hystoria de menina e Moca« (Geschichte vom kleinen, jungen Mädchen), 1554. Jörge Montemayor, Schäferroman »Los siete libros de la Diana«, 1554. · Spanien: M. de Cervantes Saavedra »La primera parte de la Galatea«, 1585. Longinus F. de Vega Carpia »Arcadia«, 1598. · England: Ph. Sidney »Arcadia«, 1590-93. · Holland: Pantoffeline C. Hooft »Granida«, 1615. · Johann von Heemskerck »Inleydinghe tot het ontwerp von een batavische Arcadia« (Einleitung zum Entwurf einer batavischen Arcadia), 1637. · Frankreich: H. d\'Urfés, Roman »Astrée«, 1602-27. · Deutschland: M. Opitz, Bearb. von Ottavio Rinuccinis »Dafne« 1594. »Schaefferey von der Nimphen Hercinie«, 1630. J. Klai »Pegnesisches Schäfergedicht«, 1644/45. S. v. Birken »Pegnesis«, 1673. F. Spee von Langenfels, Versekloge »Trutz Nachtigall«, 1649. Anonym: »Jüngst erbauete Schäfferei«, 1632; »Verwüstete oder verödete Schäferei«, 1642; »Vier Tage einer neuen und lustigen Schäferei«, 1636-47; »Zweyer Schäfer Neugepflanzter Liebesgarten«, 1661. Ph. v. Zesens, Roman »Adriatische Rosemund«, 1645. J. Thomas »Damon und Lisillen Keuscher Liebes-Wandel«, 1672 und »Die Kunst- und Tugendgezierte Macarie«, 1669-73. Goethe und Schiller. Francois Bondy (u. a.): Harenbergs Lexikon der Weltliteratur. Autoren-Werke-Begriffe. 1. Bd. Dortmund, 1989, S. 507-509.