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    Guter, Stephanie: Risikoverhalten und Massenmedien : Der Einfluss von Risikodarstellungen in den Massenmedien auf risikobezogene Kognitionen, Emotionen und Verhaltensweisen / Stephanie Guter

Taunusstein : Driesen 2. Aufl. 2010 (Driesen Psychologie). - 155 S., 17 Abb., 8 Tab. ; 19 cm. Zugl.: München, Universität, Dissertation 2006, ISBN 978-3-86866-053-1, Softcover, 23,00 Euro.
Vor dem Hintergrund des gegenwärtig verbreiteten "Risikobooms" nach dem Lebensmotto "no risk - no fun" nehmen auch in den Medien riskante Inhalte wie z. B. actionreiche Stunts in Filmen oder Autorennspiele am Computer zu. Im Gegensatz zu den zahlreichen Forschungsarbeiten in der Medienwirkungsforschung bezüglich eines möglichen Einflusses medialer Gewaltdarstellungen auf das Aggressionspotential von Personen, wurden die Auswirkungen risikobezogener Mediendarstellungen auf Risikoverhalten dagegen bisher kaum beachtet.
Stephanie Guter analysiert anhand von vier Laborexperimenten, ob auch Darstellungen riskanten Verhaltens die Rezipienten in ihrer Risikobereitschaft beeinflussen, und ob dieser Effekt ebenfalls über Primingprozesse, d. h. über eine erhöhte Zugänglichkeit risikobezogener kognitiver Konstrukte und Emotionen vermittelt wird.
Die Autorin: Jahrgang 1977; 1997 bis 2003 Studium der Psychologie mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und dem Eckerd College, St. Petersburg, Florida, U.S.A.; Diplom-Psychologin (Uni); 2003 bis 2006 Promotion bei Professor Frey am Institut für Sozialpsychologie der LMU München; 2003 bis 2005 Promotionsstipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses; seit Oktober 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpsychologie der LMU München.
Danke!
Für die zuverlässige Bereitschaft, mich bei meiner Dissertation zu unterstützen, bedanke ich mich bei meinem Doktorvater Prof. Dr. Dieter Frey. Mit seiner wissenschaftlichen Erfahrung, äußerst hilfreichen, konstruktiven Anmerkungen und zahlreichen kritischen Diskussionen hat er meine Dissertation betreut. Besonders möchte ich mich rückblickend für seine Unterstützung bei der Gestaltung meines Stipendienantrags bedanken - ohne diesen Anstoß wäre es wohl nie etwas aus meiner Dissertation geworden!
Herzlicher Dank gebührt auch Dr. Peter Fischer, an den ich mich stets mit meinen ständig aufkommenden Fragen wenden durfte. Mit seinen inhaltlichen und praktischen Hinweisen zu meinen Experimenten, sowie seinem Feedback zum Manuskript hat er entscheidend zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen. Ferner konnte ich viel von ihm lernen, wofür ich mich sehr bei ihm bedanken möchte.
Danke sagen möchte ich auch Prof. Dr. Keller dafür, dass er trotz aller bürokratischer Hürden die Zweitkorrektur meiner Arbeit übernommen hat. Zudem hat er mir während meines gesamten Studiums und so auch beim Erstellen dieser Arbeit ermöglicht, Verbindungen zur Sportpsychologie herzustellen.
Darüber hinaus bedanke ich mich bei Christine Gschlößl und Else Kern für die aufmerksame Durchsicht des Manuskripts und die vielen hilfreichen Kommentare.
Bedanken möchte ich mich auch bei meinen Eltern. Sie haben mir meine Ausbildung ermöglicht und mich auf meinem gesamten Weg unterstützt.
Ein besonderer Dank gebührt meinem Freund Andreas für seine geduldige und wirkungsvolle Unterstützung. Aus dem Blickwinkel des Praktikers hat er mir viele Ideen gegeben, auf die ich sonst nie gekommen wäre. Vor allem war er mein "Ruhepol" in dieser doch recht stressigen Zeit. Von ganzem Herzen möchte ich mich für seine Begeisterung für meine Arbeit, für seine zuverlässige Hilfe und vor allem für seinen Beistand bedanken.
München, im Februar 2006
Stephanie Guter

Aus dem Inhalt
Danke!
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1 Einleitung
2 Stand der Forschung
2.1 Forschungen zu Risikoverhalten
2.1.1 Theorien zur Erklärung riskanten Verhaltens
2.1.1.1 Psychoanalytischer Ansatz
2.1.1.2 Evolutionspsychologischer Ansatz
2.1.1.3 Persönlichkeitspsychologischer Ansatz
2.1.1.4 Theorien zur Entscheidungsfindung
2.1.2 Zusätzliche Einflussfaktoren auf die individuelle Risikobereitschaft
2.1.3 Einfluss situationaler Gegebenheiten auf Risikoverhalten
2.2 Forschung zu Priming von Risikoverhalten
2.3 Forschungen zum Einfluss von Medien auf das Erleben und Verhalten von Personen
2.3.1 Kommunikationswissenschaftliche Ansätze zur Erklärung von Medienwirkung
2.3.2 Psychologische Ansätze zur Erklärung von Medienwirkung
2.4 Zusammenfassung und Ableitung der Fragestellungen
3 Überblick über die Studien: Ziele und Hypothesen
4 Studie 1: Risikopriming durch mentale Beschäftigung mit Konsequenzen riskanten Verhaltens
4.1 Überblick und Hypothesen
4.2 Methodisches Vorgehen
4.2.1 Versuchspersonen und Design
4.2.2 Versuchsdurchführung
4.3 Ergebnisse
4.3.1 Risikobereitschaft
4.3.1.1 Einstellung gegenüber Risiko
4.3.1.2 Risikoverhalten
4.3.2 Einsatz beim Glücksspiel
4.3.3 Zusätzliche Analysen möglicher vermittelnder Faktoren
4.4 Diskussion
5 Studie 2: Risikopriming durch externe Stimuli: Bilder als Risikoprimingstimuli
5.1 Überblick und Hypothesen
5.2 Methodisches Vorgehen
5.2.1 Versuchspersonen und Design
5.2.2 Versuchsdurchführung
5.3 Ergebnisse
5.3.1 Manipulationskontrolle
5.3.2 Störvariablen
5.3.3 Zugänglichkeit risikobezogener Kognitionen (Wortergänzung)
5.3.4 Aufregung
5.3.5 Beurteilung riskanten Verhaltens
5.3.6 Zusätzliche Analysen möglicher vermittelnder Faktoren
5.4 Diskussion
6 Studie 3: Risikopriming durch Massenmedien: Die Auswirkungen von risikoverherrlichenden Darstellungen in Filmen auf riskantes Verhalten
6.1 Überblick und Hypothesen
6.2 Methodisches Vorgehen
6.2.1 Versuchspersonen und Design
6.3 Ergebnisse:
6.3.1 Manipulationskontrolle
6.3.2 Störvariablen
6.3.3 Risikobereitschaft
6.3.3.1 Einstellung gegenüber Risiko
6.3.3.2 Risikoverhalten
6.3.4 Aufregung
6.3.5 Zusätzliche Analysen möglicher vermittelnder Faktoren
6.4 Diskussion
7 Studie 4: Der Einfluss von Risikoinhalten bei Computerspielen auf Risikoentscheidungen in Situationen mit niedrigen und hohen potentiellen negativen Konsequenzen
7.1 Überblick und Hypothesen
7.2 Methodisches Vorgehen
7.2.1 Versuchspersonen und Design
7.2.2 Versuchsdurchführung
7.3 Ergebnisse
7.3.1 Manipulationskontrolle
7.3.2 Störvariablen
7.3.3 Risikobereitschaft im Entscheidungsverhalten
7.3.4 Kognitive Präsenz des Risikobegriffs - Ergebnisse der Wortergänzung
7.3.5 Kognitive Präsenz eines positiven Risikobegriffs als vermittelnder psychologischer Mechanismus der gesteigerten Risikobereitschaft nach pro-Risiko-Priming
7.3.6 Zusätzliche Analysen möglicher Einflussfaktoren
7.4 Diskussion
8 Gesamtdiskussion
8.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
8.1.1 Risikopriming
8.1.1.1 Wirkung kognitiver und medialer Risikopriming-Stimuli
8.1.1.2 Auswirkungen von Risikopriming auf Einstellung, Emotionen und Verhalten
8.1.1.3 Einflussfaktoren auf Risikopriming
8.1.2 Kognitive Präsenz eines positiven Risikobegriffs als vermittelnder Mechanismus
8.2 Schwachstellen, weiterführende Überlegungen und Ausblicke für zukünftige Forschung
8.3 Theoretische Implikationen der Ergebnisse
8.4 Praktische Implikationen der Ergebnisse
8.5 Fazit
9 Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Literaturverzeichnis
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