Gruner, Daniela: Beeinflusst Kurzschlaf die Vigilanz? - Eine Analyse unter Berücksichtigung des Elektroenzephalogramms
Taunusstein : Driesen, 2007 (Driesen Edition Wissenschaft). - 179 S., 84 Abbildungen, 19 cm. - Zugl.: Kassel, Universität, Dissertation, 2006. ISBN 978-3-936328-72-1, Softcover, 25,00 Euro Das Leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft fordert konstant hohe Aufmerksamkeit im Berufs- und Privatleben. Die daraus resultierenden Stressanzeichen und nachmittäglichen Konzentrationsabfälle sollen laut physiologischen und psychologischen Untersuchungen durch einen Mittagsschlaf vermieden werden. Jedoch fand eine neurophysiologische Untermauerung dieser Ergebnisse bisher nicht statt. Daniela Gruner vergleicht die (neuro-)physiologischen und psychologischen Auswirkungen einer 20 minütigen mittäglichen Kurzschlaf-, Ruhe- und Aktivitätsphase auf die Vigilanz anhand von Prä/Post-Messungen und bestimmt den regionalen kortikalen Funktionszustand mit Hilfe des Elektroenzephalogramms. Die Autorin zieht als physiologische Parameter die Herzfrequenz, den Blutdruck und den Blutzucker heran und analysiert d2-Aufmerksamkeitstests sowie Fragebögen, um ebenso Konzentrationsfähigkeit wie psychologische Parameter zu erfassen. Infolge der statistischen Datenauswertung deckt die Autorin neurophysiolgische Zusammenhänge zwischen dem Kurzschlaf und der im Anschluß daran vorliegenden Vigilanzfähigkeit auf. Die Autorin: Jahrgang 1977; Abitur in Kassel/Hessen; Ausbildung zur Fahrdienstleiterin in Frankfurt/Hessen; Studium der Biologie an der Universität Kassel; Dipl. Biologin; Promotion an der Universität Kassel.
Vorwort
An erster Stelle bedanke ich mich bei Herrn Professor Dr. J.-P. Ewert, Leiter der Abteilung Neurobiologie, der mich bei der Durchführung der Doktorarbeit in seiner Abteilung unterstützte und die dafür erforderlichen Räumlichkeiten und wissenschaftlichen Hilfsmittel zur Verfügung stellte. Mein besonderer Dank gilt Frau Dr. E. Schürg-Pfeiffer, der Leiterin des EEG-Labors, die die Doktorarbeit fachlich betreute und mich durch ihr Fachwissen, bei der Klärung methodischer und inhaltlicher Fragen unterstützte. In diesem Zusammenhang danke ich auch Frau C. Uthoff für ihre freundliche Einweisung in die Bedienung der Geräte. Beiden sei darüber hinaus auch für das gute kollegiale Verhältnis und mentale Unterstützung gedankt. Das EEG-Gerät wurde von Frau Dr. Schürg-Pfeiffer eingeworben. Der Firma Viasys sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt. Weiterhin danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die konstruktive Zusammenarbeit und das gute Arbeitsklima. Ein großes Dankeschön geht an meine Familie, die mich auf besondere Art, vor allem in der letzten Zeit, unterstützte und mir oft hilfreich zur Seite stand. Bedanken möchte ich mich des Weiteren bei den Probanden für die gute Mitarbeit und bei allen die namentlich nicht erwähnt wurden und auf die ein oder andere Weise das Gelingen dieser Arbeit positiv beeinflussten. Söhrewald, im Juni 2007 Daniela Gruner Inhaltsverzeichnis Vorwort Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 1 Einleitung 2 Grundlagen 2.1 Grundlagen des EEG 2.1.1 Historischer Überblick der Entwicklung des EEG 2.1.2 Derzeitiger Entwicklungsstand und Zukunftsaussichten 2.1.3 Aufbau und Struktur des Großhirns 2.1.4 Elektrische Signale des Cortex a) Feldpotentiale des Cortex b) Elektrische Dipole 2.1.5 Entstehung von EEG-Wellen 2.1.6 Unterschiedliche Frequenzbänder 2.1.7 Schlaf a) Schlafstadien b) Schlafphasen des Menschen c) Schlafzeiten d) Neurobiologie der Schlafstadien 3 Methodik 3.1 Die Ableittechnik 3.1.1 Das 10-20 System 3.1.2 Elektroden 3.1.3 Referenzableitung und bipolare Ableitung 3.1.4 Differenzverstärker 3.1.5 Filter 3.1.6 Schreibsysteme, Papiergeschwindigkeit, Empfindlichkeit 3.2 Versuchsaufbau und Durchführung 3.2.1 Versuchsbedingungen und Versuchsaufbau 3.2.2 Die Versuchspersonen 3.2.3 Der Versuchsablauf 3.3 Das EEG-System 3.3.1 Systemüberblick a) Software b) Hardware 3.4 Blutdruck-, Puls-, Blutzuckermessung 3.4.1 Blutdruckmessung 3.4.2 Pulsmessung 3.4.3 Blutzuckermessung 3.5 Der d2-Aufmerksamkeits-Belastungstest 4 Analyse der Daten 4.1 Visuelle und computergestützte Analyse der EEG-Daten 4.1.1 Zur Auswertung eines EEGs a) Frequenzbänder b) Artefakte 4.1.2 Computergestützte Analyse 4.1.3 Auswertung der Epochen 4.2 Computergestützte Analyse der Pulsdaten 4.3 Analyse von Blutruck und Blutzucker 4.4 Analyse des d2-Aufmerksamkeits-Belastungstests 5 Statistik 5.1 Die Varianzanalyse (ANOVA) 5.2 Wilcoxen-Test 6 Ergebnisse 6.1 Das Datenmaterial 6.2 Darstellung der EEG-Ergebnisse 6.2.1 Frontale Elektrodengruppe a) Prozentuale Differenzen zwischen dem "Referenz-EEG" und dem "Kontroll-EEG" b) Prozentuale Differenzen zwischen dem "d2-Vigilanz-EEG" und "d2-Vigilanz-Retest-EEG" 6.2.2 Temporale Elektrodengruppe 6.2.3 Zentrale Elektrodengruppe 6.2.4 Parietale Elektrodengruppe 6.2.5 Okzipitale Elektrodengruppe 6.3 d2-Aufmerksamkeits-Belastungstest 6.4 Puls 6.5 Blutdruck 6.6 Blutzucker 6.7 Subjektive Einschätzung der Probanden 7 Diskussion 7.1 Frontaler Cortex 7.2 Erörterung der Befunde aus anderen Cortexarealen 7.2.1 Temporaler Cortex 7.2.2 Motorischer Cortex 7.2.3 Parietaler Cortex 7.2.4 Okzipitaler Cortex 7.3 d2-Test 7.4 Puls, Blutdruck, Blutzucker 7.5 Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung 8 Zusammenfassung Literaturverzeichnis Anhang Literaturverzeichnis Anton-Tay F., Diaz J.L., Fernandez-Guardiola, A. 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